Die Stiftung

Die Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal wurde am 20. Dezember 1996 gegründet.

Als Gründungesmitglieder haben die folgenden Personen (aus Niederdorf) gezeichnet:

  • Werner Roth-Brunner 1925
  • Christian Hostettler-Schmutz 1931
  • Max Furler-Etter 1930
  • Paul Roth-Lüdin 1927
  • Erwin Dettwiler-Lucchini 1931

Art. 1

Unter dem Namen Stiftung Industriemuseum Waldenburgertal besteht besteht eine Stiftung Im Sinne der Art.80ff ZGB mit Sitz in Waldenburg, welche im Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft einzutragen ist.

Art. 2

Der Zweck der Stiftung ist das Retten und Erhalten von Zeugnissen der Industrialisierung im Waldenburgertal und das Errichten und Betreiben eines Museums.

Art. 3

Stifter ist der Verkehrs- und Verschönerungsverein Niederdorf als Initiant des Museums, welcher nebst immateriellen Werten auch Fr, 2'000.- einbringt. 
Das Stiftungsvermögen vermehrt sich durch:

  1. Schenkungen, Vermächtnisse und andere Zuwendungen
  2. jährlich wiederkehrende Beiträge
  3. Ertrag aus dem Betrieb des Museums
  4. Ertrag aus dem Stiftungsvermögen

Art. 4

Für Verbindlichkeiten der Stiftung haftet ausschliesslich das Stiftungsvermögen.

Art. 5

Organe der Stiftung sind:

  1. Stiftungsrat
  2. Betriebskommission
  3. Revisionsstelle

Art. 6

Die Einwohnergemeinden Waldenburg, Oberdorf, Niederdorf und Hölstein, sowie die Kulturdirektion des Kantons Basellandschaft beteiligen sich ideell am Aufbau des Industriemuseums.

Art. 7

Der Stiftungsrat ist das oberste Organ der Stiftung. Er vertritt die Stiftung nach aussen und sorgt sich um die Erfüllung des Stiftungszweckes, um die Finanzen und die Vermögensanlage. Er wählt die Betriebskommission die sich selbst konstituiert und erlässt für deren Aufgaben ein Geschäftsreglement.
Der Stiftungsrat besteht aus 9 Mitgliedern. Er setzt sich zusammen aus je einem Gemeinderatsmitglied der obgenannten Gemeinden, der Vertretung der Kantonalen Kulturdirektion und aus vier weiteren Mitgliedern welche erstmals vom Stifter bestimmt werden. In Zukunft ergänzt sich der Stiftungsrat bezüglich der weiteren Mitgliedern selbst.
Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst und bestimmt diejenigen Mitglieder, welche die rechtsverbindliche Unterschrift führen, sowie die Art der Zeichnung.

Art. 8

Revisionsstelle (Originaltext nicht mehr gültig wegen Gesetzesänderung) Aktuelle Revisionsstelle ist die Stiftungsaufsicht BL.

Art. 9

Die Amtsdauer des Stiftungsrates und der Betriebskommission beträgt 4 Jahre und fällt mit der Amtszeit der Gemeinderäte zusammen.
Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

Art. 10

Der Stiftungsrat ist berechtigt, die Stiftungsurkunde unter Wahrung des Stiftungszweckes und vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde abzuändern.

Art. 11

Kann der Stiftungszweck nicht mehr erfüllt werden, wird die Stiftung nach den gesetzlichen Vorschhften aufgehoben. Ein anfälliges Restvermögen wird mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde einer Institution mit möglichst ähnlicher Zielsetzung zugeführt. Ein Rückfall des Stiftungsvermögens an den Stifter und an Donatoren ist ausgeschlossen.